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Cash Pooling  

 

Das Primärziel eines jeden Cash Poolings ist die Optimierung und Verwendung überschüssiger Liquidität aller Gesellschaften eines Konzerns. Des weiteren werden insbesondere Zinsvorteile in vielfacher Hinsicht für die Poolteilnehmer erwirtschaftet. Dies kann sowohl auf der Anlageseite wie auch auf der Aufnahmeseite der Fall sein.

 

 
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Aufbau eines "Zero-Balancing-Pools

 

 
Das Zero-Balancing, auch als Cash-Concentration oder Sweeping bezeichnet, ist in seiner Form die einfachste Art, Cash Pooling einzusetzen. Auch wird durch die Konzentration von allen Salden auf einem Konto eine Verkürzung der Bilanzsumme erreicht sowie diverse Kennzahlen verbessert. Allerdings bestehen im Vergleich zum folgendenden Notional Pooling auch einige Nachteile. So zum Beispiel Haftungsfragen (siehe "Bremer Vulkan"  oder "Erb-Gruppe") sowie ein höherer administrativer Aufwand, da die Zahlungsströme physisch sind. Voraussetzung für diese Poolingart ist ein Rating nicht unter BBB.

 

 

Aufbau eines "Notional-Pools"

 

 

Der Begriff "Notional" verrät bereits die Eigenschaft dieser Pooling Variante: Sie beinhaltet ein imaginäres Konto. Es finden keine physischen Transfers statt. Damit eignet sich dieses Pooling hervorragend für Unternehmen, die keine finanziellen Risiken durch Forderungen eingehen möchten. Wie beim Zero-Balancing ist auch hier das primäre Ziel, die Differenz von Soll- zu Habenzinsen innerhalb des Konzerns oder der Interessengemeinschaft zu belassen. Kurz: Materielle Zinsvorteile ohne Darlehenscharakter.

Eine erweiterte Variante dieses Poolings erlaubt das Verbinden von verschiedenen Währungen, ohne dass Gelder physisch fliessen und das Transaktionsrisiko der Währungen damit ausgeschaltet ist bei gleichzeitiger Zinsoptimierung!

Gründe für Cash Pooling

 Reduktion der Finanzierungskosten auf konzernweiter Ebene,
 Verbesserung der Anlagerendite durch Ausnutzen von Skaleneffekten,
 Vereinfachung des Liquiditätsmanagements auf lokaler Ebene,
 Reduktion der Ausgaben für Finanzintermediäre durch Zentralisierung,
 Verbesserung der Cash-Flow-Planung mittels Koordination der Finanzierungszyklen,
 Optimierung des finanziellen Images durch Abbau externer Finanzierung und verbesserten  Nutzen des internen Finanzierungspotentials.
 Break-Even ab ca. CHF 300'000 Finanzierungsbedarf.

Mehr über dieses Thema erfahren Sie in unserer Dokumentation im Downloadbereich.

 

 

 

 

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